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«Wollen Athleten herausfordern»


lsg. Adrian Ruhstaller, OK-Präsident des Biennathlons, freut sich, dass sich der Bieler Event schnell im nationalen Kalender etabliert hat. Er ist überzeugt, dass auch die zweite Austragung am kommenden Samstag ein voller Erfolg wird.

Adrian Ruhstaller, ist die Teilnehmerzahl bei der zweiten Austragung des Biennathlons mit rund 1200 Athleten für Sie unerwartet hoch?

Die Steigerung der Teilnehmerzahl ist nicht überraschend. Fast alle Athleten waren bei der ersten Austragung im vergangenen Jahr von der technischen Schwierigkeit der Strecke begeistert. Nur sehr wenige Athleten waren nicht zufrieden, weil die Strecke für sie technisch zu anspruchsvoll war.

Wieso hat sich das Organisationskomitee für eine anspruchsvolle Strecke entschieden?

Wir wollen die Teilnehmer herausfordern. Die technisch guten Fahrer sollen sich auf der Strecke gut ausleben können. Die Rückmeldungen der Fahrer haben gezeigt, dass dies der richtige Weg ist. Wir wollen zum Beispiel den Bikern eine richtige Strecke zur Verfügung stellen, nicht eine Autobahn.

Die Reihenfolge der Disziplinen wurde geändert, neu startet der Biennathlon mit der Disziplin Inlineskating. Was war ausschlaggebend für diese Anpassung?

Wir mussten die Reihenfolge aus sicherheitstechnischen Gründen ändern. Wenn wir auf der Inline-Strecke beginnen, hat das ganze Feld das Teilstück über die Hauptstrasse nach etwa 10 Minuten absolviert. Letztes Jahr, als die Inline-Strecke als zweite Disziplin in Angriff genommen wurde, mussten wir die Inlinestrecke für drei Stunden sichern.

Welche Athleten könnten den Vorjahressiegern, Roger Fischlin bei den Männern und Andrea Huser bei den Frauen, gefährlich werden?

Roger Fischlin wird sicher sehr schwer zu schlagen sein. Er ist in Topform und will sich optimal auf den Gigathlon vorbereiten. Der Nidauer Reto Wysseier könnte Fischlin, wie schon letztes Jahr, als er den zweiten Rang erreichte, gefährlich werden. Wysseier kämpft aber mit einer Verletzung, sein Start ist noch ungewiss. Bei den Frauen wird wohl vor allem Nina Brenn die Vorjahressiegerin herausfordern.


1200 Athletinnen und Athleten gehen am Samstag beim zweiten Biennathlon an den Start – unter ihnen die Vorjahressieger Roger Fischlin und Andrea Huser.


mt. 55 Kilometer, 1111 Höhenmeter, 1200 Athletinnen und Athleten: So präsentiert sich die Ausgangslage vor dem Start zur zweiten Ausgabe des Biennathlons. Zur Attraktivität des Anlasses tragen zum einen die Strecke, die in verschiedenen Teilen leicht angepasst wurde und zum anderen die Teilnahme von einigen der besten Multisportler der Schweiz bei.

Besonders die Bikestrecke mit den gut zehn Kilometern schöner Singletrails dürfte für Spannung sorgen. Den Abschluss bildet die idyllische Laufstrecke, die vom historischen Stedtli Nidau zum Jäissberg und entlang des NidauBüren-Kanals zum Bielersee zurückführt.

Bei den Männern ist in erster Linie mit Roger Fischlin, Dominik Spycher (2. Rang am Gigathlon 2007) und dem Nidauer Reto Wysseier (2. Rang am letztjährigen Biennathlon) zu rechnen. Bei den Frauen wird Nina Brenn die Vorjahres-Siegerin Andrea Huser herausfordern. Auch Ariane Gutknecht (Gigathlon-Siegerin 2005) ist nicht zu unterschätzen.


Rund 300 Helfer

Der Start aller Kategorien erfolgt um 15 Uhr beim Bieler Strandbad mit der Disziplin Inlineskaten. Bereits um 12 Uhr öffnet der Biennathlon-Expo-Park. Insgesamt 13 Aussteller präsentieren auf dem öffentlich zugänglichen Gelände Neuheiten aus dem Bereich Sport, Freizeit und Outdoor. Insgesamt 300 Helferinnen und Helfer sollten dafür sorgen, dass der Anlass rund ums Bieler Seebecken reibungslos durchgeführt über die Bühne geht.


LINK: Infos zum Rennen unter www.biennathlon.ch


Quelle  Bieler Tagblatt 17.6.2009

Eintrag Felix Weilenmann



Triathlon Club Seeland - Email: info[at]triseeland.ch